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Trockenbaunetz
Betondecke mit Unterzügen in einem Keller

Kalter Boden im Erdgeschoss? Kellerdecke von unten dämmen lassen

Dämmplatten unter die Kellerdecke, geklebt oder gedübelt, auch um Rohre und Kabel herum. Eine kleine Maßnahme ohne Baustelle im Wohnbereich. Wir vermitteln einen Trockenbau- oder Ausbaubetrieb, der die Decke aufnimmt und anbietet.

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Ihr Projekt: Kellerdecke dämmen

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Aufbau im Schnitt · Kellerdecke dämmen · Maße nach Planung

ERDGESCHOSS DARÜBERDÄMMPLATTE VON UNTENLEITUNG · AUSSPARUNGKELLER

Kurz gesagt

Kellerdecke dämmen heißt: Dämmplatten von unten an die Decke zum unbeheizten Keller kleben oder dübeln, damit der Boden im Erdgeschoss wärmer wird. Eine Nachrüstpflicht gibt es dafür nicht, aber wer die Decke dämmt, muss nach Anlage 7 GModG 0,30 W/(m²K) einhalten; für die BEG-Förderung gelten 0,25. Lichte Höhe und Leitungen bestimmen Dicke und Aufwand. Wir vermitteln den Betrieb, kostenlos für Sie.

Wann Sie uns anfragen

  • 01

    Boden im Erdgeschoss bleibt kalt

    Unter dem Wohnzimmer liegt ein unbeheizter Keller, der Fußboden bleibt trotz Heizung kühl. Die Dämmung von unten ist der Weg ohne Baustelle in der Wohnung.

  • 02

    Rohre, Kabel und Leuchten unter der Decke

    Heizungs- und Wasserleitungen laufen quer durch den Keller. Der Betrieb legt fest, was eingepackt, umgelegt oder unter einer abgehängten Dämmebene versteckt wird.

  • 03

    Mehrfamilienhaus, Verwaltung vergibt

    Die Eigentümergemeinschaft hat beschlossen, die Verwaltung braucht ein Angebot für den gesamten Keller mit Fluren, Abstellräumen und Heizraum.

  • 04

    Kellerdecke steht im Sanierungsfahrplan

    Die Maßnahme steht im iSFP mit Zielwert 0,25. Sie suchen einen Betrieb, der danach ausführt und die Unterlagen für den Nachweis liefert.

Gut zu wissen

Das Wichtigste in Kürze

Keine Pflicht, aber Anforderungen bei der Ausführung

Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG, seit 29.07.2026) verlangt in § 35 nur die Nachrüstung oberster Geschossdecken; eine Pflicht, die Kellerdecke zu dämmen, enthält es nicht. Wer sie trotzdem dämmt, muss die Höchstwerte der Anlage 7 einhalten, sobald die Dämmung erneuert, ersetzt oder erstmals eingebaut wird (§ 36).

  • Kellerdecke wird von unten gedämmt (Decke gegen unbeheizten Raum)

    Höchstwert U in W/(m²K)
    0,30
    Grundlage, Stand
    GModG § 36, Anlage 7 Nr. 6a und 6b, Stand 29.07.2026
  • Neuer beheizter Fußbodenaufbau von oben auf der Kellerdecke

    Höchstwert U in W/(m²K)
    0,50
    Grundlage, Stand
    GModG Anlage 7 Nr. 6c
  • Änderung betrifft höchstens 10 % der Bauteilfläche

    Höchstwert U in W/(m²K)
    keine Anforderung
    Grundlage, Stand
    GModG § 36 Satz 2
  • BEG-Zuschuss: Kellerdecke und Decken gegen unbeheizte Räume

    Höchstwert U in W/(m²K)
    0,25
    Grundlage, Stand
    BEG EM vom 17.07.2026, Anlage Technische Mindestanforderungen
  • Steuerermäßigung § 35c EStG: Kellerdecke

    Höchstwert U in W/(m²K)
    0,25
    Grundlage, Stand
    ESanMV Anlagen, Abruf 23.10.2026
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Ausgenommen sind Änderungen, die höchstens 10 % der Bauteilfläche betreffen. Reicht die lichte Höhe nicht für die rechnerisch nötige Dicke, gilt nach Fußnote 1 der Anlage 7 die höchstmögliche Dämmstärke mit einem Dämmstoff der Wärmeleitfähigkeit 0,035 W/(mK) als ausreichend.

Wie viel cm Dämmung passen unter die Kellerdecke?

Die lichte Kellerhöhe entscheidet zuerst: Von ihr gehen Plattendicke, Unterkonstruktion und der Abstand zu Türstürzen, Kellerfenstern und Leuchten ab. co2online nennt für die Dämmung von unten 4 bis 12 cm als üblich und rechnet in seiner Kostentabelle mit 8 cm (Stand 17.01.2024 und 03.09.2025); welche Dicke bei Ihnen 0,30 oder 0,25 W/(m²K) erreicht, hängt vom Dämmstoff und von der Decke ab.

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Bei einer glatten Betondecke genügt oft die Platte allein; bei Kappendecken, Holzbalkendecken und Rippendecken braucht es Ausgleich oder eine Unterkonstruktion. Welche Dicke für Ihren Zielwert nötig ist, klärt der Betrieb vor Ort; mehr Dicke bringt rechnerisch mehr, kostet aber Kopfhöhe.

Rohre, Kabel und Leuchten im Weg

Diese Frage stellen viele, und sie hat keine Standardantwort, weil jede Decke anders belegt ist. Der Betrieb wählt für jede Stelle eine dieser Lösungen:

  • Platten um Rohre und Kabel herum zuschneiden und die Fugen schließen: schnell, aber mit Lücken, wo Leitungen dicht an der Decke liegen
  • Leitungen in die Dämmebene einbetten: Dämmung in Rohrstärke aufdoppeln, Rohre dazwischen einpacken, Heizungsrohre dabei getrennt dämmen
  • Abgehängte Dämmebene: Unterkonstruktion unterhalb der Leitungen, Dämmplatten darunter; braucht Höhe, lässt alle Leitungen erreichbar
  • Leitungen umlegen: Elektrobetrieb oder Installateur versetzt Kabel und Rohre vor der Dämmung, sinnvoll, wenn ohnehin saniert wird
  • Leuchten: Decken- und Einbauleuchten werden versetzt oder auf die neue Dämmebene gesetzt; das übernimmt der Elektrobetrieb

Garage, Heizraum, Fluchtweg: was die Dämmung aushalten muss

Ob der Dämmstoff brennbar sein darf, hängt vom Raum ab. In Garagen, Heizräumen und an Rettungswegen können Anforderungen an das Brandverhalten der Bekleidung gelten. In notwendigen Fluren müssen Bekleidungen und Unterdecken nach § 36 Abs. 4 BauO NRW aus nichtbrennbaren Baustoffen bestehen; das betrifft vor allem Mehrfamilienhäuser und Gewerbe.

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Sagen Sie uns deshalb, ob der Keller eine Garage, einen Heizraum oder einen Flur zur Treppe enthält. Der Betrieb wählt dann mineralische Dämmplatten oder eine entsprechende Bekleidung; bei Sonderbauten und größeren Objekten prüft das der Planer oder die Hausverwaltung mit der Bauaufsicht.

Was die Kellerdeckendämmung kostet

co2online nennt für die Dämmung von unten 22 bis 66 Euro je Quadratmeter bei 8 cm Dämmstärke (Kostentabelle, Stand 03.09.2025). Der ältere Artikel zur Kellerdeckendämmung (17.01.2024) nennt in der Tabelle 18 bis 60 Euro, im Text 18 bis 30 Euro; nach oben wird die Spanne offen, sobald Leitungen, Unterkonstruktion oder Kappendecken dazukommen. Ob netto oder brutto, sagt keine der Quellen; für Privatkunden ist brutto anzunehmen.

  • Von unten, 8 cm

    €/m² inkl. Material und Montage
    22 bis 66
    Quelle, Stand
    co2online, Kostentabelle (Grundlage co2online und IWU), 03.09.2025
  • Von unten, allgemein

    €/m² inkl. Material und Montage
    18 bis 60 (Tabelle), 18 bis 30 (Text)
    Quelle, Stand
    co2online, Kellerdeckendämmung, 17.01.2024
  • Von oben mit neuem Fußboden (anderes Gewerk)

    €/m² inkl. Material und Montage
    50 bis 150
    Quelle, Stand
    co2online, Kellerdeckendämmung, 17.01.2024
  • Preisentwicklung NRW: Trockenbauarbeiten gesamt

    €/m² inkl. Material und Montage
    +2,1 % Februar 2026 zu Februar 2025
    Quelle, Stand
    IT.NRW, Baupreisindex Februar 2026
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Rechenbeispiel: 60 m² Kellerdecke ergeben mit 22 bis 66 Euro 1.320 bis 3.960 Euro. Bei vielen Leitungen oder einer abgehängten Dämmebene liegt der Betrieb eher am oberen Ende. Das Angebot kommt nach Besichtigung vom Betrieb; für Sie ist die Vermittlung kostenlos, der beauftragte Betrieb zahlt uns eine Vermittlungsgebühr.

Was der Fachbetrieb für ein Angebot braucht

  • Fläche der Kellerdecke in m² und Zahl der Räume
  • Deckenart: Beton glatt, Kappendecke, Holzbalken, Rippendecke oder weiß ich nicht
  • Lichte Kellerhöhe in cm, gemessen unter der Decke und unter dem tiefsten Rohr
  • Leitungen an der Decke: viele, wenige, keine; Fotos helfen mehr als Worte
  • Feuchte im Keller: ja oder nein, Schimmel oder Salzausblühungen sichtbar
  • Besondere Räume: Garage, Heizraum, Flur zur Treppe, Fluchtweg
  • Baujahr des Hauses (Pflicht nach § 5a Gefahrstoffverordnung), bei Eigentümergemeinschaften der Beschluss

Fragen

Häufige Fragen

Lohnt sich das Dämmen der Kellerdecke?

Belastbare Einsparzahlen für Ihr Haus gibt es erst mit einer Berechnung durch einen Energieeffizienz-Experten; wir nennen keine Prozentwerte ohne Quelle. Sicher ist: Die Kellerdecke gehört zu den Bauteilen mit niedrigem Quadratmeterpreis, die Arbeit stört das Wohnen nicht, und der Boden darüber wird wärmer, wenn der Keller unbeheizt bleibt.

Kann ich bei feuchtem Keller dämmen?

Erst die Ursache klären. Feuchte Wände oder Salzränder zeigen, dass Wasser von außen oder aus dem Boden kommt; Dämmung darüber ändert daran nichts und kann Schäden verdecken. Der Betrieb sieht sich das bei der Besichtigung an und rät gegebenenfalls, zuerst Abdichtung oder Lüftung zu lösen. Für feuchte Keller kommen eher mineralische, diffusionsoffene Platten in Frage.

Welche Dämmstoffe kommen in Frage?

Üblich sind Platten aus expandiertem Polystyrol, Mineralwolle, Mineralschaum oder Holzfaser, geklebt oder mit Tellerdübeln befestigt, teils mit fertiger Oberfläche. Wo das Brandverhalten eine Rolle spielt, fallen brennbare Platten weg. Die Wahl trifft der Betrieb nach Decke, Feuchte, Höhe und Ihrem Zielwert.

Kann ich die Kellerdecke selbst dämmen?

Bei einer glatten, trockenen Betondecke ohne Leitungen ist das machbar. Sobald Rohre, Kappen oder eine Unterkonstruktion dazukommen, wird es Zeit für den Betrieb; er haftet für seine Arbeit. Für den BEG-Zuschuss sind bei Eigenleistung nur Materialkosten förderfähig, und der Nachweis von 0,25 W/(m²K) muss trotzdem erbracht werden.

Gibt es Förderung für die Kellerdecke?

Ja. Die BEG-Richtlinie vom 17.07.2026 fördert die Dämmung von Geschossdecken mit 15 % der förderfähigen Ausgaben, wenn die Decke danach 0,25 W/(m²K) erreicht; ein Energieeffizienz-Experte ist Pflicht, der Antrag geht vor Vertragsabschluss ans BAFA. Alternativ gilt für Selbstnutzer § 35c EStG mit 20 % über drei Jahre, aber nur mit einem Fachunternehmen der ESanMV-Gewerke; Trockenbau steht dort nicht, wir vermitteln dann passend eingetragene Partner.

Wir sind eine Eigentümergemeinschaft. Wie läuft das?

Die Verwaltung schickt uns Beschluss, Objektadresse, Fotos und den Kontakt vor Ort. Wir vermitteln an einen Betrieb mit Kapazität für den ganzen Keller, der ein Angebot mit Aufmaß erstellt; Vertrag und Rechnung laufen über die Gemeinschaft. Mehr dazu auf der Seite für Hausverwaltungen.

Passend dazu

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Zum Start genügen ein kurzer Satz zum Vorhaben, die PLZ und Ihre Telefonnummer. Wir melden uns am selben Werktag.

Simon Woytewicz, Gründer von TrockenbaunetzTim Basinski, Gründer von Trockenbaunetz

Simon Woytewicz und Tim Basinski
Ihre Ansprechpartner für den Niederrhein und Düsseldorf, mit Sitz in Mönchengladbach

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